Il Schweizer Preis, gefördert von Schweizer Initiativewird seine sechste Ausgabe am 7. November 2026 verleihen an Kursaal BernDie Auszeichnung geht an Prof. Dr. Thomas H. Zurbuchen, einen ursprünglich aus dem Berner Oberland stammenden Astrophysiker, ehemaligen wissenschaftlichen Direktor der NASA und jetzigen Leiter von ETH Zürich Weltraum, die Einrichtung für Weltraumwissenschaft und -technologie an der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich.

Die Jury begründete ihre Wahl mit der Hervorhebung einer beruflichen Laufbahn, die zur Festigung der Rolle der Schweiz in der internationalen Weltraumforschung beigetragen hat. Zurbuchen war der erste Schweizer, der die Position des stellvertretenden Leiters für Wissenschaft bei der U.S.C. innehatte. NASADiese Position bekleidete er von 2016 bis 2022. In dieser Zeit koordinierte er ein Budget von bis zu 8 Milliarden Dollar und beaufsichtigte rund 130 wissenschaftliche Missionen.

Zu den verfolgten Projekten gehören Initiativen, die das letzte Jahrzehnt der Weltraumforschung geprägt haben: das Weltraumteleskop James Webb Weltraumteleskop, die Marsmission Ausdauer und der planetare Verteidigungstest DART-Mission, was als ein bedeutender Schritt in der Strategie zum Schutz der Erde vor Asteroiden angesehen wird.

Während seiner Amtszeit förderte Zurbuchen zudem ein Modell engerer Zusammenarbeit zwischen öffentlicher und privater Forschung und ermutigte Unternehmen zur Beteiligung an wissenschaftlichen Missionen. Dieser Ansatz hat laut mehreren Beobachtern dazu beigetragen, das traditionelle Gleichgewicht zwischen öffentlichen Institutionen und industrieller Innovation zu verändern.

Nach über zwanzig Jahren in den USA kehrte der Wissenschaftler 2023 in die Schweiz zurück. Als Leiter von ETH Zürich Space engagiert er sich für die Stärkung der nationalen Expertise im Luft- und Raumfahrtsektor und den Aufbau von Synergien zwischen Universitäten, Unternehmen und Institutionen. Er hat wiederholt die strategische Bedeutung des Weltraums für fortgeschrittene Volkswirtschaften betont, insbesondere im Hinblick auf digitale Infrastruktur, Satellitenkommunikation und Erdbeobachtung.

Das zentrale Thema der Prix Suisse 2026 wird sein «Zukunft des Weltraums»Das Treffen bringt Experten zusammen, um die Entwicklung des Sektors zu erörtern: von Mondmissionen über Marsprogramme bis hin zu Satellitennetzwerken, die globale Konnektivität gewährleisten. Die Debatte wird sich auch mit den Auswirkungen auf die Schweiz befassen, ein Land mit einer starken wissenschaftlichen Tradition und einem auf Hochpräzisionstechnologien spezialisierten Industriesektor.

Der Preis, der jährlich an Persönlichkeiten verliehen wird, die sich durch Innovation und ihren Einfluss auf das Land hervorgetan haben, würdigte bisher Persönlichkeiten aus Wirtschaft, Sport, Kultur und Wissenschaft. Mit der Ausgabe 2026 rückt die Forschung wieder in den Fokus, in einer Zeit, in der der Weltraum von Regierungen und Unternehmen als Feld globalen strategischen Wettbewerbs betrachtet wird.

Laut den Organisatoren soll die Auszeichnung Zurbuchens nicht nur seine wissenschaftlichen Leistungen während seiner Karriere würdigen, sondern auch seine Rolle als Vorbild für neue Generationen von Schweizer Forschern.

Weitere Informationen sind auf den offiziellen Kanälen verfügbar:

Das Fundament Schweizer Initiative, unter der Leitung von Stefan Linder, unterstützt innovative Projekte in allen Regionen des Landes und vergibt den Prix Suisse turnusgemäß in den Bereichen Wirtschaft, Wissenschaft, Sport und Kultur.