Was war der Hauptgrund für den Umzug nach Sigirino?
Alessandro Chiesa: „Der Grund ist ganz konkret: Die Cornèr Arena war bereits ausgelastet. Die Eisfläche reichte nicht mehr aus, um das Wachstum des Jugendbereichs zu unterstützen, sodass die Trainingseinheiten teilweise sehr früh morgens oder spät abends stattfanden. Die neue Anlage hat die Qualität der Trainingszeiten und -bedingungen deutlich verbessert.“
Welche Vorteile bietet die Sigirino-Struktur?
AC: «Die CMFG Arena Es handelt sich um ein hochmodernes Zentrum, das eine Vielzahl von Sportarten anbietet. Es ist nicht nur eine Eisbahn, sondern umfasst auch Fitnessstudios und Bereiche für das körperliche Training. Dadurch können junge Menschen nicht nur auf dem Eis trainieren, sondern auch in einer geeigneten Umgebung an ihrer Koordination, ihrem Gleichgewicht und ihrer motorischen Entwicklung arbeiten.
Welche Kategorien wurden übertragen?
AC: „Vor allem die jüngeren Altersklassen, wie die U14, U12 und ein Teil der U9, während die Seniorenteams weiterhin in der Cornèr Arena trainieren. Diese Umstrukturierung hat beiden Spielstätten Vorteile gebracht, den Platzdruck verringert und die Gesamtorganisation verbessert.“
Wie reagierten Familien und Sportler auf die Veränderung?
AC: „Zuerst waren wir verständlicherweise skeptisch, vor allem wegen des Transports. Doch als wir die Qualität der Anlage erkannten, waren unsere Bedenken wie weggeblasen. Die Familien schätzten die moderne und funktionale Umgebung, die wirklich auf junge Sportler zugeschnitten war.“
Und was hat sich für das technische Personal geändert?
AC: „Anstatt Probleme zu verursachen, entstanden durch die Verwaltung mehrerer Standorte neue organisatorische Herausforderungen. Die Erfahrungen der ersten Monate waren jedoch positiv: Trainer und Mitarbeiter konnten sich schnell anpassen und die Chance nutzen, in einem strukturierteren Umfeld zu arbeiten.“
Wie wichtig war die Unterstützung durch die Institutionen?
Anwalt Massimo Pedrazzini: „Grundlegend. Die Stadt Lugano hat in der neuen Arena beträchtliche Eiszeiten zur Verfügung gestellt, wodurch der Verein diese Chance optimal nutzen kann. Diese konkrete Unterstützung unterstreicht ihr Engagement für den Jugendsport und dessen Entwicklung. Kurz gesagt: Der Umzug nach Sigirino ist weit mehr als nur eine logistische Maßnahme – er ist eine Investition in die Zukunft. Er bietet jungen Menschen bessere Trainingsmöglichkeiten, eine umfassendere sportliche Ausbildung und ein Umfeld, in dem sie sich nicht nur sportlich, sondern auch persönlich weiterentwickeln können.“



