Alberto Flammers Ausstellung in Biasca: Ein Blick auf die scheinbare Grenze zwischen Fotografie und Erinnerung. Untertitel: In der Casa Cavalier Pellanda zeichnet ein Ausstellungsrundgang dreißig Jahre des Schaffens des Tessiner Fotografen nach, zwischen Dokumentation der Region und künstlerischer Forschung. Metabeschreibung: Alberto Flammers Ausstellung in Biasca. Vom 19. April bis zum 16. August 2026 findet die Alberto-Flammer-Ausstellung in den Räumlichkeiten des Cavalier Pellanda Hausdamit wird ein neues Kapitel im Ausstellungsprogramm eingeleitet, das letztes Jahr mit einer Ausstellung begann, die dem Thema gewidmet war. Flavio Paolucci.

Kuratiert von Elio Schenini, Die Ausstellung bietet eine detaillierte Neuinterpretation des Werks von Alberto Flammer (1938–2023), eine zentrale Figur der Tessiner und Schweizer Fotografie in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts.

Wenige Jahre nach seinem Tod bietet die Ausstellung die Gelegenheit, die Aufmerksamkeit erneut auf einen Autor zu lenken, der mit Akribie und Feingefühl die Welt dokumentieren konnte. Transformationen des Gebiets.

Die Geschichte des Tessins zwischen Vergangenheit und Moderne

Die Ausstellung von Alberto Flammer erstreckt sich über die drei Etagen des Ausstellungsraums und bietet einen chronologische und thematische Darstellung der ersten dreißig Jahre der Karriere des Fotografen.

Flammer zeichnete sich von Anfang an durch seine starke Berücksichtigung des sozialen und kulturellen Kontextes aus, oft im Dialog mit dem Schriftsteller. Piero BianconiSeine Bilder zeigen ein Tessin, das zwischen dem fortschreitenden Verschwinden der ländlichen Welt und dem Vormarsch der Konsumgesellschaft gefangen ist.

Die Reiseroute beinhaltet Fotografien, die mit Publikationen verknüpft sind, die eine Ära geprägt haben, wie zum Beispiel Augen auf das Tessin (1978) und Brot und Messer (1975), begleitet von zahlreichen bisher unveröffentlichten Fotografien. Die Themen ziehen sich durch das gesamte Werk des Autors: Tallandschaften, urbane Realitäten, Porträts und Reflexionen über den Tod.

Von der Dokumentarfotografie bis zur künstlerischen Forschung

Im zweiten Teil der Ausstellung, der sich im zweiten Stock befindet, zeichnet sich ein deutlicher Wendepunkt ab. Ab den 1980er Jahren verlagerte Flammer seinen Fokus in seinem Werk schrittweise hin zu einer experimentelleren Ausrichtung.

Während er weiterhin Auftragsarbeiten anfertigte, insbesondere im Bereich Architektur, gab der Fotograf nach und nach den dokumentarischen Ansatz auf, um sich der künstlerischen Fotografie zu widmen. Die Serie von Objekte, präsentiert im Jahr 1989 auf der Kunsthaus Zürich als Teil einer von der Schweizer Stiftung für Fotografie, ein Moment, der seine uneingeschränkte Bestätigung auf nationaler Ebene bekräftigt.

Alberto Flammers Ausstellung in Biasca: Ein Blick auf die scheinbare Grenze zwischen Fotografie und Erinnerung. Untertitel: In der Casa Cavalier Pellanda zeichnet ein Ausstellungsrundgang dreißig Jahre des Schaffens des Tessiner Fotografen nach, zwischen Dokumentation der Region und künstlerischer Forschung. Metabeschreibung: Alberto Flammers Ausstellung in Biasca. Zeitgenössische Veröffentlichungen und Wiederinterpretationen

Die Ausstellung von Alberto Flammer wird von zwei Publikationen begleitet, die den Dialog zwischen Bild und geschriebenem Wort erweitern.

Auf der einen Seite enthält ein Katalog eine Auswahl von Fotografien aus der Serie. ObjekteViele davon wurden noch nie zuvor veröffentlicht. Andererseits gibt es eine Sammlung von Kurzgeschichten zeitgenössischer Tessiner Autoren – Vanni Bianconi, Doris Femminis, Anna Ruchat, Oliver Scharpf e Tommaso Soldini – lässt sich von Flammers Fotografien inspirieren und erneuert deren Interpretation durch Erzählung.

Informationen

Die Ausstellung ist für Besucher geöffnet:

  • Mittwoch–Freitag: 14:00–18:00 Uhr
  • Samstag und Sonntag: 10:00–12:00 Uhr und 14:00–18:00 Uhr
  • Montag und Dienstag: geschlossen.

Die Einweihung ist für Samstag, den 18. April um 18:00 Uhr geplant.

Eingang:

  • Vollpreis: 8 Franken
  • reduziert: 5 Franken

www.biasca.ch/