Die Universität der Italienischen Schweiz tritt mit der Ernennung von Alan Valnegri zum Chief Operating Officer in eine neue Phase ihrer internen Organisation ein. Die Entscheidung fiel durch den Universitätsrat nach einem öffentlichen Auswahlverfahren auf Empfehlung des Interimsrektors. Gabriele Balbi.
Die Auswahl erfolgte nach einem Verfahren mit rund sechzig Bewerbern und unterstreicht das große Interesse an der strategischen Position für die Universität und ihre Weiterentwicklung. Der Gewinner zeichnet sich durch eine solide akademische Ausbildung und einen interdisziplinären beruflichen Hintergrund aus, der auf über zwei Jahrzehnten Erfahrung in hochkomplexen Organisationen beruht.
Alan Valnegri, Jahrgang 1978 und Schweizer Staatsbürger, absolvierte sein Abitur an der Kantonalen Handelsschule in Bellinzona. Anschließend erwarb er 2002 einen Abschluss in Wirtschaftsinformatik an der HEC Lausanne. Im Laufe der Zeit ergänzte er seine universitäre Ausbildung durch zahlreiche internationale Zertifizierungen und schärfte sein Profil durch jüngste Spezialisierungen in den Bereichen Innovation, Unternehmertum und Führung.
Seine berufliche Laufbahn zeichnet sich durch einen interdisziplinären Ansatz aus, der technologische Expertise, Managementkompetenz und strategische Weitsicht vereint. Valnegri war im Laufe seiner Karriere in unterschiedlichsten Bereichen tätig, die alle durch einen starken Bedarf an Transformation und Anpassung gekennzeichnet sind: von der Wirtschaftsprüfung über das Bankwesen bis hin zum Gesundheitswesen. In jedem dieser Bereiche sammelte er Erfahrung im operativen Management und in der Entwicklung innovationsorientierter Strategien.
Die Position des Chief Operating Officer (COO) spielt eine zentrale Rolle in der Struktur der USI und koordiniert die administrativen und organisatorischen Prozesse, die akademische Aktivitäten, Forschung und Dienstleistungen für die Universitätsgemeinschaft unterstützen. Die Ernennung von Alan Valnegri ist daher Teil eines Konsolidierungs- und Entwicklungsprozesses in einer Zeit, in der akademische Einrichtungen mit zunehmend komplexen Herausforderungen konfrontiert sind – von der Digitalisierung von Prozessen bis hin zur organisatorischen Nachhaltigkeit.
Seine Erfahrung in der digitalen Transformation zählt zu seinen wertvollsten Stärken. In einem sich ständig wandelnden universitären Umfeld ist die Fähigkeit, technologische Innovation, Managementeffizienz und langfristige Visionen zu integrieren, ein entscheidender Faktor für die Wettbewerbsfähigkeit und Attraktivität der Institution.
Bei der Bekanntgabe der Ernennung zeigte sich der Interimsrektor Gabriele Balbi zufrieden mit dem Ergebnis des Auswahlverfahrens und betonte den Wert der beruflichen Erfahrung des neuen Chief Operating Officer sowie dessen Eignung für die Bedürfnisse der Universität.
Ein besonderer Dank gilt auch Milan Savic, der als Interim Chief Operating Officer fungierte und so die Kontinuität der Dienstleistungen und einen reibungslosen Ablauf während der Übergangsphase sicherstellte.
Mit der Ernennung von Alan Valnegri will die USI ihre Managementstruktur weiter stärken und vertraut ihm eine Persönlichkeit an, die Innovationskraft, Organisationsgeschick und Führungsstärke vereint. Diese zukunftsorientierte Ernennung soll die Universität bei ihren anstehenden Wachstums- und Entwicklungsherausforderungen unterstützen.



