„Die Beziehung: Zeit/Raum/Wort“: Freitag November 21 2025, die Hotel Coronado in Mendrisio (Via Francesco Borromini 10) wird den Nationalkongress der Schweizerische Gesellschaft für Sozialpsychiatrie (SO-PSY), eine jährliche Veranstaltung, die Fachleute, Wissenschaftler und Branchenexperten zusammenbringt, um über die Veränderungen des gemeinschaftlichen Lebens nachzudenken.

Das für diese Ausgabe gewählte Thema, „Die Beziehung: Zeit/Raum/Wort“Sie berührt eine der wesentlichsten – und heute zerbrechlichsten – Dimensionen menschlicher Erfahrung. In einer Ära, die von Digitalisierung und einem wachsenden Gefühl der Isolation geprägt ist, werden Beziehungen nicht nur zum Gegenstand klinischer Studien, sondern auch zu einer wichtigen Linse, durch die sich sozialer Wandel interpretieren lässt.

Beziehung als Grundlage für Fürsorge und Zusammenleben

In ihrer Eröffnungsbotschaft zur Konferenz betont SO-PSY, dass Beziehungen einen entscheidenden Punkt in der therapeutischen Praxis und im Alltag darstellen: ein Feld, auf dem Empathie, Zuhören und Gegenseitigkeit ineinandergreifen.

Authentischer Kontakt mit anderen – so erklären die Organisatoren – ist nicht einfach nur ein Mittel zur Kommunikation, sondern ein Akt der Bedeutungskonstruktion: ein Ansatz, Pflege als ein Netzwerk von Verbindungen zu begreifen, anstatt als isolierten Eingriff in ein einzelnes Individuum.

Dieser Ansatz passt perfekt zum Auftrag der Sozialpsychiatrie, die seit jeher die Dynamik von Gemeinschaft und Beziehungen als Schlüsselelemente für das kollektive psychische Wohlbefinden anerkannt hat.

Die Sprecher: zwischen Wissenschaft, Literatur und Kunst

Das wissenschaftliche Programm des Kongresses zeichnet sich durch die Interdisziplinarität seiner Gäste aus.

  • Prof. Andrea RaballoPsychiater und Psychotherapeut, Lehrer anUniversität der italienischen Schweiz (USI) und all 'Kantonale Sozialpsychiatrische Organisation (OSC)wird die Sitzung mit einer Rede eröffnen über „Raum und Zeit in der Psychopathologie“, wobei das Thema der zeitlichen und räumlichen Wahrnehmung im Geist und bei Krankheit behandelt wird.

  • Marco Rovelli, Schriftsteller und Musiker, wird einen soziologischen und poetischen Blick auf die „Psychische Belastung in der Gesellschaft, Individuen und Leistung“, und analysiert, wie der Druck von Effizienz und Image die zeitgenössische Fragilität neu definiert hat.

  • La Jungsche Psychotherapeutin Giulia Valerio wird eine Reflexion mit dem Titel vorschlagen „Den Anderen zwischen Grenzen, Brücken, Mauern und Barrieren beherbergen und ihm begegnen“, die Grenzen – geografischer und symbolischer Art – der menschlichen Begegnung zu erforschen.

  • Schließlich Paolo Ruffini, Schauspieler und Regisseur, wird einen künstlerischen Beitrag leisten mit „KETTENBEZIEHUNGEN: Worte, die entzünden, Raum, der vereint, Zeit, die verwandelt“Eine Reise durch Sprache, Emotion und Kreativität als Werkzeuge der Verbindung.

Ein Programm zwischen Theorie und Praxis

Der Tag beginnt um 8.00 Uhr mit Registrierung und Begrüßung, gefolgt von den Berichten der vier Hauptgäste. Nach dem Stehmittagessen um 13.00 UhrDie Teilnehmer können zwischen verschiedenen Optionen wählen. Nachmittagsworkshops, gewidmet den vielfältigen Aspekten von Beziehungen in therapeutischen und sozialen Kontexten.

Zu den vorgeschlagenen Workshops gehören:

  • Die Beziehung im ArbeitskontextTraumer Noellie Dünand,

  • Fortschrittliche Maßnahmen in der Psychiatrie, Herausgegeben von Pascale Ferrari,

  • Beziehungen durch einen ausdrucksstarken Workshop mit fotografischen Bildern, geführt von Raffaella Ortelli Spinedi,

  • Die therapeutische Beziehung durch den Beitrag von Gleichaltrigen aufgrund ihrer Erfahrung (PEER)Traumer Manuela Cattola und die PEER-Gruppe.

Aufgrund der begrenzten Teilnehmerzahl können die Teilnehmenden bei der Anmeldung zwei Präferenzen angeben. Die Teilnehmenden erhalten: 7 SSPP-Credits.

Anmeldung und Informationen

Die Anmeldung ist ab sofort möglich. Wer übernimmt die Kosten? vor der Veranstaltung Sie profitieren von einem ermäßigten Preis:

  • 120 CHF für die Teilnahme inklusive Mittagessen,

  • 100 CHF für Studierende, SO-PSY-Mitglieder, OSC-Mitarbeiter und AVS/AI-Begünstigte,

  • 150 CHF für die Zulassung einschließlich der jährlichen Mitgliedschaft im Verein.

Die Zahlung kann per Banküberweisung auf folgendes Konto erfolgen:
Schweizerische Gesellschaft für Sozialpsychiatrie, Vicolo Confalonieri 10, 6850 Mendrisio
IBAN: CH44 0024 7247 Q576 6338 0 (UBS AG)
Geschichte: 80-2-2

Anmeldungen müssen per E-Mail bestätigt werden an info@sopsy-si.chBitte geben Sie dabei auch Ihre Workshop-Präferenzen an. Die Zahlung kann gegen einen geringen Aufpreis auch am Veranstaltungstag vor Ort erfolgen.

Das Hotel Coronado ist gut mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar und daher für Teilnehmer aus der ganzen Schweiz und Norditalien gut angebunden.

Eine Einladung zur Diskussion und Reflexion

Il SO-PSY Nationalkongress Es wird nicht nur als Gelegenheit zur beruflichen Weiterbildung präsentiert, sondern auch als Chance, die Zentralität der menschlichen Bindung in der heutigen Gesellschaft.

Wie sich der Präsident der Tessiner Sektion erinnert, Dr. med. Amos Miozzari„In Beziehungen spielt sich die größte Herausforderung jeder Heilung und jeder möglichen Zukunft ab.“

In einer Welt, die digitale Verbindungen oft höher bewertet als physische Präsenz, verspricht dieses Treffen in Mendrisio, der gemeinsamen Zeit, dem Raum zum Zuhören und den verbindenden Worten wieder einen Wert zu verleihen.